Schmetterlingsposter

Dieses Schmetterlingsposter zeigt auf einen Blick die wichtigsten Fördermassnahmen für Schmetterlinge und deren Raupen im eigenen Garten, Sitzplatz, Dachterrasse oder Balkon. Es soll Kinder, Familien und Garteninteressierte dazu ermutigen, etwas für das Ökosystem vor der Haustür zu tun und damit dem Insektensterben ((Link)) entgegenzuwirken.

 

Das Poster wurde mit der Unterstützung von Schweizer Schmetterlingsexperten produziert und ist vom Kanton Zürich gefördert. Es kann im Format A2 hier bestellt werden ((Link zur Bestellseite)).

Futterpflanzen für Raupen

Raupen benötigen für ihr Wachstum viel Futter. Dabei handelt es sich nicht um beliebige Pflanzenarten. Jede Raupenart hat ihre eigenen Vorlieben. Stehen diese Pflanzen im Garten nicht zur Verfügung, wird auch kein Schmetterling in diesem Garten seine Eier ablegen. Die hier vorgestellten Pflanzen sind so ausgewählt, dass der Garten möglichst vielen Raupenarten Nahrung bietet.

Fenchel

Auf dem Fenchel legt der Schwalbenschwanz gerne seine Eier ab. Wenn irgendwo ein paar wenige Pflanzen stehen, flattert er schon bald herbei. Mit seinen Antennen kann er den Fenchel riechen und findet punktgenau zum Futter seiner Raupen. Fenchel ist eine einfach zu ziehende Gemüseart. Bei wenig Platz lassen sich jeweils vier Setzlinge in einen grossen Topf von 30 bis 40 Zentimeter Durchmesser ziehen. Den Topf stellt man möglichst sonnig auf den Balkon, die Terrasse oder den Gartensitzplatz. Den Fenchel lässt man bis in den Oktober hinein immer weiter wachsen.

Brennnessel

Infos zur Brennnessel ((Schriftgrösse kann angepasst werden))

Infos zum Schwarzdorn... 

Infos zur Salweide...

Ein weiterer nützlicher Strauch ist der Faulbaum. Er ist die Hauptnahrungspflanze der Raupen des Zitronenfalters. ... weitere Infos dazu... 

Hier legt ein Zitronenfalter gerade seine Eier ab. 


Nektar für Schmetterlinge

Hier stehen Infos über nektarreiche Stauden und wie sich diese im Garten anbauen lassen. 

Weitere Infos....


Verstecke für Puppen

Infos zu Versteck- und Schutzmöglichkeiten für Puppen wie beispielsweise Feuchtholzbeige oder Asthaufen. 

Mehr Infos zu Puppen und ihren Bedürfnissen. 

Manche Raupen vergraben sich im Boden und verpuppen sich dort. Infos dazu, wie sich Bodenstellen offen halten lassen, um das Eingraben zu erleichtern. 


Invasive Neophyten / Nicht-heimische Pflanzen

Neophyten sind Pflanzen, die ursprünglich nicht hier heimisch waren und sich jedoch mit Hilfe des Menschen in der Schweiz ausbreiten können. Vor allem mit dem Zierpflanzenhandel sind viele Kräuter, Sträucher und Bäume aus Amerika oder Asien zu uns gekommen. In unseren Gärten werden sie gepflegt und sie wachsen in der Folge prächtig heran und vermehren sich sogar. Manche dieser Pflanzen schaffen dabei den Sprung aus dem Garten heraus und in die umliegenden Wälder oder Brachflächen. Dort können sie sich unkontrolliert ausbreiten. Man nennt sie darum auch «invasiv». 

((weitere Infos über nicht-heimische Pflanzen... ))

Eine dieser invasiven Pflanzen ist der Sommerflieder. Er stammt ursprünglich aus China und heisst im Volksmund auch Schmetterlingsstrauch, weil er im Sommer bis in den Herbst hinein üppige Blütendolden hervorbringt, die vielen Schmetterlingen Nektar spenden. Jetzt könnte man meinen, dass das ja etwas Gutes sei. Das wäre es tatsächlich, wenn er sich nicht auf Kosten unserer heimischen Pflanzen ausbreiten würde. Der Sommerflieder produziert jedes Jahr extrem viele Samen, die mit dem Regen fortgeschwemmt werden und so in unsere Naturräume wie Wälder, Brachen oder Böschungen gelangen. Das heisst, statt dass an einem Waldrand Klee, Ampfer oder Kreuzdorn wächst, gibt es dort nur noch Sommerflieder. Für die Schmetterlingsraupen ist das katastrophal, denn sie sind auf ihre heimischen Futterpflanzen angewiesen. Die Blätter des Sommerflieders sind kein Ersatz für sie. Geradesogut könnte man einen Plastik-Strauch in den Wald setzen.

Hier Text zum Kirschlorbeer. Und dann auch weitere bedeutende Neophyten aus unseren Gärten, jeweils mit Illu. 


(weiteres Thema hier)

(Logos der Sponsoren mit Links hier)

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

  

 

 

 

 

  

 

 

 


Kontakt: mail@atlant.ch